@thethirdclub: Freunde, “Average is Officially Over”

(Crosspost der Leadership Kolumne bei The Third Club)

Friedman: "In a hyperconnected world Average is Officially Over!". Er beschreibt die 3 notwendigen Erfolgsfaktoren:

1. Work Harder than Everybody Else!
2. Do only Things where You would Carve Your Initials in!
3. Bring something Extra to this Hyperconnected World! 

Hier das Video mit seinen Gedanken:



Via.

Ich habe die 3 Statements mal in meinen Kontext übertragen:

1. Work Harder than Everybody Else!

Damit beginnt alles. Irgendwie muss man ja beginnen. Sehr schnell aber wird man bemerken, dass das nicht viel bringt – denn das macht ja im Zweifel jeder!

Hilfreich wird nur sein, intelligenter, intuitiver und imaginativer als jeder andere zu arbeiten. Das jedoch sind vollkommen neue Horizonte für die meisten. Gelernt hat das niemand. Dafür wurden wir nicht ausgebildet(!).

2. Do only Things where You would Carve Your Initials in!

Jetzt wird es spannend. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

Die Initials sind natürlich schnell graviert. In der heutigen Welt da draussen hat das aber recht wenig mit Qualität zu tun. Leider.
Was haben wir alle schon für unterdurchschnittliche Lösungen, Services, Produkte, Kampagnen gesehen, auf die die Menschen auch noch stolz waren.

Wachse vielmehr an Deinen Aufgaben – suche Dir Herausforderungen, die Dich über Dich hinaus wachsen lassen.
Gesucht sind Menschen mit genügend Selbst-Reflexion und -Distanz, nicht auf alles den eigenen Namen zu malen, sondern sich selbst ständig zu benchmarken und herauszufordern, wenn es schon sonst keiner mehr tut. 

3. Bring something Extra to this Hyperconnected World! 

Menschen, die einen distinktiven Nutzen bieten. Etwas Besonderes, eben nichts Generisches. Weder als Mensch, noch als Marke. Nicht die Gestreamlineten, sondern die mit Ecken und Kanten. Die mit dem besonderen Touch, mit dem besonderen Kick, der sie so einzigartig macht, und relevant! Egal wie unwichtig, tief auf der Karriereleiter oder unbekannt sie sind. Es gibt soviel Wichtigeres – wie auch Friedmans Beispiel sagt.

 

Ach so, und wer noch glaubt, wir säßen alle unter der Glockenkurve und wären doch erwiesenermaßen sowieso Durchschnitt, dem sei dies ans Herz gelegt:
Wir sind nicht per se Durchschnitt, wir werden so geformt, durch die Umstände, und denen müssen wir uns endlich endziehen:

""If you had a superstar performer working at your factory, well, that person could not do [a] better job than the assembly line would allow," Aguinis said. "If you unconstrain the situation and allow people to perform as best as they can, you will see the emergence of a small minority of superstars who contribute a disproportionate amount of the output."

Aguinis said his findings were descriptive, not prescriptive. He said the findings should not be interpreted to mean that managers and teachers should only focus on the superstars and ignore everyone else.

At the same time, he said, successful companies and nations would do well to identify superstars, because such performers were disproportionately likely to register new discoveries and achievements."

Hier noch eine Kurzkritik von Friedmans etwas älterem, aber in die ähnliche Richtung gehenden Buches 'The World is Flat'.