Ein paar Zeilen für brand eins: Werbung stinkt vom Kopfe her

Ein paar Zeilen von mir – Schlusssätze des Lotter-Artikels zum Schwerpunkt Werbung:

"Natürlich kann die Werbung, all die Kreativen, all die Agenturen, nicht leisten, was das Produkt nicht hält. Natürlich ist eine Sache nur so gut wie das, was dahintersteckt. Das ist der Unterschied zwischen Liebe und Heiratsschwindel.

Das ist ein Grund, warum der ehemalige Werber Ralf Schwartz zum Leadership-Berater geworden ist – nach zehn Jahren als Geschäftsführer bei diversen Agenturen. „Man muss die Vorstände, die Chefs beraten, wenn man bessere Werbung will“, sagt er. Genau das tut er. Und nichts kommt von nichts, sagt er. All die schlechte, penetrante Reklame, dieses sinnlose Gequatsche, das habe seinen Ursprung „in sinnlosen, sinnentleerten Produkten und Dienstleistungen. Es geht in vielen Fällen ja nicht mehr darum, etwas bekanntzumachen, was andere Menschen brauchen könnten, was ihnen gefällt und nützt, sondern einfach nur um den schnellstmöglichen Abverkauf von irgendwas.“

Gute Werbung? Intelligente Werbung? Das wäre eine, sagt Schwartz, bei der das Unternehmen, das wirbt, ein paar einfache Fragen beantworten könne: „Warum machen wir das? Welches Problem lösen wir für dich? Und: Warum ist unser Management heute Morgen aufgestanden?“ Darauf muss man Antworten haben.

Das klingt nicht einfach, jedenfalls nicht nach Zauberformel, leichter Lösung, neuer Methode, also etwas, bei dem gilt: Viel hilft viel.

Ja, sagt Schwartz, das stimmt. Muss man sich eben ein wenig bemühen. Das ist so, wenn man etwas von jemand anderem will.

Immer."

Den ganzen Artikel von Wolf Lotter lesen und auch Matthias Maschmann inhalieren.
Und dann ab zum Kiosk, das ganze Heft kaufen.