New Work: Lost in Transition zwischen PR-Beraters ‘Social Media’ und Sales-Consultants ‘Coaching’ – #bravenewwork

500 Worte |
Die aktuelle Diskussion der New Work Beratung um die eigenen Inhalte, Zukünfte, Schwerpunkte ist mir Ohrfeige für alle, die in ihrem Unternehmen etwas zum Positiven bewegen wollen.

| Awake! [Be Independent]
Aber vielleicht geht es ihnen gar nicht um New Work. Dem Ex-PRler ging es vor Jahren doch auch nicht um Social Media, dem Ex-Vertriebler vor Jahrzehnten nicht um Coaching. Es ging/geht einzig ums Geschäft. Um Aufmerksamkeit, Deutungshoheit, Vorherrschaft. Das eigene Kurzfristdenken.

Immerhin schafften sie es, totale Verwirrung auf den unternehmerischen Führungsebenen zu stiften – nichts leichter als das – wie die Graphik hinter diesem Post eindrucksvoll nahelegt: “Home-Office statt Cultural Change: Wie New Work analog Agility den Bach runter geht – #bravenewwork”.

newworkPotemkinDie New Work Amateure (im besten Wortsinne) erweisen sich damit einen ähnlichen Bärendienst wie damals PRler und Vertriebler – im Zweifel sind es dieselben Personen. Aufspringend auf die nächste Sau, die durch das beraterisch-potemkinsche Dorf getrieben wird.

| Grow! [Be Brilliant]
PR-Berater und Sales-Consultants haben diametral andere Historien, Expertisen und Experiences, diametral andere Persönlichkeiten gar, als Social Media Natives bzw Coaches. Analog gilt dies bei Old HR und New Work. Und, ja, bis hin zur servil-verstörenden Kleiderordnung.

PR pusht News in den Markt. Setzt primär auf Beziehungen zu Medien. Versucht, Skandale auf gleichem Wege zu ‘vertuschen’. Bevormundet. Social spricht nicht zu, sondern mit Konsumenten. Fokussiert das Positive, verleugnet nicht das Negative.
Sales verkauft, becirct, betört. Kurzfristig. Erfolgsorientiert. Coaches lassen Persönlichkeiten über sich hinauswachsen, …
Wer von jeweils beiden tut wohl dem Unternehmen gut bzw besser?

New Work (und dessen mediales Echo) wird sich konsequenterweise vom Kurzfristigen, vom Subjektiven, vom Materiellen in Richtung Langfristigkeit, Objektivität, Idealismus verabschieden müssen.

Erste Schritte, New Work zu #bravenewwork werden zu lassen:
“9 Punkte, das brave New Work in “Brave New Work” zu transzendieren – #bravenewwork #stopmakingsense”, sowie danach
“New Work muss dahin, wo der Puck in Zukunft sein wird*, nicht verharren, wo er heute ist – #bravenewwork”.

| Inspire (the Next)! [Be Relevant]
Am Ende steht eine Vision – hier in Form eines groben Mosaiks – wie ich sie aaO zum Thema Innovation skizzierte “Black Swan oder: Manchmal bedeutet Innovation einfach nur, etwas zum ersten Male richtig zu machen”:
“Viel zu oft jedoch fehlen in der Innovation Offenheit, Neugier, Foresight und Fantasie. Der Mut, sich zu hinterfragen, Grenzen hinauszuschieben. Bleibt der unternehmerische Blick durch die eigene Comfort Zone, Scheuklappen, Tunnelblick, Filterblase, Silo-, Elfenbeinturm-, Hierarchie-Denke verstellt.
Dabei wäre es so einfach, die Basis für eine entsprechende Kultur der Innovation zu schaffen. ZB mit Hilfe der HR – hat diese (und das Management) ersteinmal ihre Relevanz für unternehmerische Zukunftsfähigkeit und Erfolg begriffen.
Denn wer sonst könnte die richtigen Leute einstellen, die dann ubiquitär innovativ sein dürfen? Wer sonst kann in der Breite die Basis einer Kultur der Neugier, der Lösungsorientierung, des Lernens, des Infragestellens, der Kreativität und kreativen Zerstörung schaffen? Eine Kultur innovativer Services, Produkte, Business Modelle und Human Solutions? Eine Menschen- und Lösungs-zentrierte Unternehmenskultur! I want one!”

In diesem Sinne!
#bravenewwork =
#humansolutions x #forezeit x #talkingtacheles x #stopmakingsense

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