Wo New Work zu kurz springt: Qualität unserer Jobs? – Nein, Qualität unserer Zukunft! – #bravenewwork

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Immer öfter beschleicht mich dies grauslige Gefühl, New Work bleibe ua aus Eigennutz an der Oberfläche. Wohlwissend, dass man nur mit Plattitüden beim C-Level landen kann. Sind doch HR und People-First! oft nur Lippenbekenntnisse auch ansonsten überforderter Manager, die ob fehlender Anweisungen unorganisiert im Kreis sich drehen.

New Work muss in einem ersten Schritt genau dorthin, wo wir schon seit mindestens einem Jahrzehnt sein könnten – wie ich damals Thomas W. Malones ‘Future of Work’ zitierte:
“organizations will … have almost as many ‘centers’ as they have people” … “everybody will be able to communicate with everybody else, so why need centers as we know them?” … “how much intelligence, energy, and creativity we might unleash!” … “gain the economic benefits of large organizations, like economies of scale and knowledge, without giving up the human benefits of small ones, like freedom, creativity, motivation, and flexibility” … “makes motivation, creativity, and flexibility more important than ever.” … ” and how to think differently about management.” … “balance decentralized decision making with central strategy and common customer focus” … “you need to appeal to more of their human values than just the economic ones” … “you nee to appeal to what truly matters to those people.” … “we need to shift our thinking from command-and-control to coordinate-and-cultivate” … “you have to know what you really want. you have to have values. you have to be kind of a role model for your environment”.

Jeden einzelnen dieser Sätze muss man inhalieren, sich auf der Zunge zergehen lassen.

Selbst bei “balance decentralized decision making with central strategy and common customer focus” blickt New Work noch heute betreten zu Boden. Schlimmer noch: New Work verharrt bei seinen Ansprüchen, Forderungen, Sehnsüchten ebenso im Mittelmaß wie ganz Corporate Deutschland (“BERendienst ‘Schützende Hand der Politik’: Damokles-Schwert unserer Wirtschaft – #stopmakingsense”):
“Deutschland verharrt in den spannendsten Branchen im Eingemachten. Im Mittelmaß. Weil wir die Latte immer niedriger hängen. In Schule, Studium, Wirtschaft, Poitik und Gesellschaft. Verwalten abwartend unseren Mangel an Mut, Visionen, Kreativität, Innovation. Statt den Wandel, die Zukunft, unseren mentalen und materiellen Wohlstand, die bessere Welt für uns alle endlich aktiv zu gestalten.”

Dabei ist dies der dringend notwendige (zweite) Schritt. Denn das eindrucksvolle Dreigestirn aus “decentralized decision making with central strategy and common customer focus” könnte ohne Probleme die Welt aus den Angeln heben. Wenn man denn nur dürfte, wollte, gar könnte. Aber New Work verplempert lieber seine Zeit mit – wie gesagt – Oberflächlichkeiten. Open Space. Home Office. Worktools. Blablabla. Statt die Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, …

ZukunftJobsPeopleEs geht um neue Denkkulturen und -strukturen, neue Organisationsformen. Den Paradigmenwechsel beim Verlassen der unternehmerischen Comfort Zone. Um die Abenteuer des Neuen, neue Horizonte, das unentdeckte Land. Aufbruch. Transzendenz. Quantensprünge. Die Zukunft retten – und damit unsere Jobs. Nicht umgekehrt.

In diesem Sinne!
| Be a Spark! Change the Game! Leave a Mark!
#stopmakingsense

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