Wenn man mit ‘Visionen’ zum Arzt geschickt wird – Repost vom 24.08.2009

“Im manager-magazin rät Ram Charan, Berater vieler internationaler CEOs, diesen ua.: “Auch diese Krise wird eines Tages vorüber sein. Bis dahin müssen sie und ihre Teams ihre Vision für die Zeit nach der Krise ausarbeiten – und einen Plan für die Umsetzung entwickeln”.

Ein guter Rat. Allein, er wird nicht fruchten, denn diese CEOs, die nun eine Vision ausarbeiten und realisieren sollen, sind die CEOs, die die Krise mitzuverantworten haben. Die CEOs, die vor der Krise auch keine Vision hatten, kein distinktives Geschäftsmodell, keine distinktiven Marken und Produkte.

Es sind die CEOs, die sich Visionen beim Wettbewerb geliehen haben, die sich nicht die Mühe machten, selbst zu denken, selbst ihre Konsumenten zu verstehen, ihre Märkte zu transzendieren und mutig neue Modelle auszuprobieren.

Es sind die CEOs, die ihre Ingenieure, Marktforscher, Entwickler und Marketer zurück in die Cubicles schickten, wenn diese Visionen hatten. Es sind die CEOs, die ihre Mitarbeiter scherzhafterweise zum Arzt schickten, wenn diese Visionen hatten.

Das ist so wie der alte Witz als der Mann den Arzt fragt, ob er denn nach der Genesung Klavier spielen könne, der Arzt ‘Natürlich’ antwortet, und der Patient sagt: ‘Das ist toll, das konnte ich nämlich vorher nicht’!

Wie soll mit genau dem Denken, das die Probleme erst geschaffen hat, der Wandel, der Weg aus der Krise gefunden, beschritten, gar beschleunigt werden?

CEOs und Unternehmen müssen auf die Menschen hören, müssen zuhören lernen, müssen Muster erkennen lernen, müssen lernen, die Märkte in den Gesprächen der Menschen zu erkennen. Müssen lernen, auf die Menschen zuzugehen. Nicht über die Marktforschung! Sie selbst müssen raus, müssen Betriebsblindheit und Tunnelblick ablegen, müssen lernen, den Wald wieder vor lauter Bäumen zu sehen, müssen lernen, über den eigenen Markt, das eigene Geschäftsmodell hinauszudenken und hinauszuwachsen – denn da ist keines mehr!

Die Menschen sind längst weitergezogen, und sie sind nicht gerade gut gelaunt. Sie haben die Politik und die Unternehmen hinter sich gelassen.

Der intelligente, intuitive und imaginative CEO erkennt das – und hat damit einen unschätzbaren Vorteil vor all den anderen da draussen. Intellekt, Intuition und Imagination sind kein Zauberwerk, sie sind üb- und erlernbar. Man muß es nur wollen!

Ein guter Start ist zB dieser Text (Repost, rs): “Edward O. Wilson : ‘Des Lebens ganze Fülle’ oder Was wir vom berühmtesten Ameisenforscher der Welt (und Philosophen) lernen können”.”

| In diesem Sinne!
| What Difference Do You Make? | What Value Do You Create?
| Why would anybody Miss You?
| #humansolutions #forezeit #talkingtacheles #stopmakingsense

| Be a Spark! Change the Game! Leave a Mark!
| Wir sollten reden!

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