5 Gründe, warum Partei-Establishment und Parteisoldaten gerade fatal irren – #stopmakingsense

1. Wenn wir eines in diesen Zeiten brauchen, dann ist das Wandel. Wandel zum Besseren. Wandel beginnt jedoch nie beim jeweilig anderen, sondern immer bei einem selbst. Nicht erst seit Ghandi.

2. Es macht daher wenig Sinn, in einer Sondierung auf der Reinheit der eigenen Farbe zu bestehen. Wichtiger sind gegenseitiges Aufeinander-zugehen, Vermengung, Vermischung. Eine zukunftsfähige Couleur. Die politische Kunst, aus 1+1 die berühmte 3 entstehen zu lassen.

Noch weniger Sinn macht es, dass sich Parteien, Establishment und die braven Soldaten nun, nach dem Platzen der Sondierung, einander in gegenseitigen Schuldzuweisungen übertreffen. Das Gegenteil wäre notwendig – und würde zeigen, dass sie irgendetwas in den letzten vier Wochen gelernt haben.

3. Die Länge und letztlich das Platzen der Sondierung zeigen, dass keine Partei reif genug ist, dieses Land zu führen – am wenigsten die mit der längsten Erfahrung und dem relativ besten Wahlergebnis. Wie im Unternehmen muss die Spitze die informelle Führung übernehmen, die Verantwortung für das große Ganze tragen, den weiteren Blick als alle anderen besitzen und nutzen. Mehr Geduld und Sensibilität haben als alle anderen.

4. Gerade das Establishment muss in vorbildhafte Vorlage gehen, die größten Kompromisse eingehen, am stärksten in sich ruhen, am ehesten eine zukunftsfähige Vision entwickeln, hochhalten, verfolgen, die dem ganzen Lande und jedem Einzelnen dient (schon um sich selbst zu retten). Denn gerade sie haben doch am meisten zu verlieren. Warum kümmert sie das so selten?

5. Last, but not least: Parteien, Establishment und Parteisoldaten sollten längst verstanden haben, dass es in der heutigen Zeit nicht mehr um ewige Antworten gehen kann, nicht um einen Vertrag, den man einmal kurz aushandelt. Nicht um einen Plan, der dann vier Jahre lang stoisch abgearbeitet wird.

Es geht darum, Vertrauen in das Team zu haben. Darum, dass man weitblickend und reif genug ist, sich auf eine lange Partnerschaft einzulassen. Motiviert genug, den Diskurs zu wagen, immer wieder neu denken, zu verhandeln, vor allem handeln zu müssen, wenn sich Umstände, Kontexte, Insights ändern. Dass man die wahren Probleme der Welt erkennt und angeht. Dass man smart, vorausschauend, visionär, flexibel kollaboriert, und nicht trotzig, kurzfristig, egoistisch vor sich hin trippelschrittet. Zum Wohle dieses Landes und jedes Menschen in ihm, und um es herum. Allüberall. Sowie für unser aller Zukunft.

|

Entsprechend empfehlenswert:
Mein leadmarke-Post: ‘Jamaika’, die Insel der Ahnungslosen oder Warum Zukunft bei uns Neuland bleibt.
Mein krebsuzette-Post: ‘Jamaika’ versinkt in Paradise Papers und Plastikmüll.
Mein leadculture-Post: Liebe ‘Jamaikaner’, Leadership in einer Zivilisation bedeutet, diese Zivilisation voranzubringen.
Mein leadculture-Post: Kennedy (“… nicht weil es leicht ist, sondern weil es schwer ist …”) drehte sich im Grabe rum, hörte er unsere ‘Jamaikaner’ klagen.
Mein krebsuzette-Post: ‘Jamaika’? Nein, auch die Zukunft des Establishments ist keine Insel.
Mein leadculture-Post: 5 Gründe, warum Partei-Establishment und Parteisoldaten gerade fatal irren.

|

| What keeps You from Making a Difference?
| Outgrow Yourself, Inspire the World!
| #talkingtacheles #stopmakingsense

| Be a Spark! Change the Game! Leave a Mark!

| Wir sollten reden!

[Text bei facebook diskutieren, liken, sharen!]
[Alle Posts via Mail-Abo!]
[@leadculture bei twitter folgen.]