Liebe Tina Müller, konterkariert Ihr Deutsche Bahn Beauty-Waggon Ihren Vorstands-Feminismus? ;)

Feminismus-Deutschland möchte die Frau zurecht nicht auf ihr Aussehen reduziert sehen. Und schon gar nicht darauf, mit diesem Aussehen einem Mann oder anderen Menschen gefallen zu wollen.
Dafür kämpfte man nicht Jahrzehnte lang.

Vielleicht aber hätte der Feminismus genau dafür kämpfen sollen: dass nicht der Feminismus für die Frau als solche die Entscheidungen trifft, sondern dass jede einzelne Frau individuell so leben, sich kleiden, schminken, verhalten und entwickeln kann – oder eben nicht -, ganz wie sie selbst es möchte.

So schreibt zB Nena Schink: “”Warum sollten Frauen ihre Zeit damit verschwenden, sich hübscher zu machen als sie sind? Männer machen in derselben Zeit einfach Karriere”. Liebe Frau Kuchler das kann doch nicht Ihr Ernst sein? Ich werde übrigens niemals Karriere machen, wenn es nach Ihnen geht. Schliesslich trage ich sehr gerne körperbetonte Kleidung – auch im Office. … Wir sind Frauen. Und auch im Jahr 2017 sind wir immer noch keine Männer. Und das ist gut so. Ein Hoch auf Schminke, Kleidung, Handtaschen & darauf eine Frau zu sein!”

Dies sollte auch der Feminismus anerkennen. Sollte vor allem anerkennen, dass zwischen einzelnen Frauen mehr unterschiedliche Wesensmerkmale existieren können als zwischen Frauen und Männern. Und das ist auch gut so. (Gilt natürlich entsprechend für Männer.) Denn dafür lieben wir Männer und Frauen und alle Geschlechter.

So kann der Beauty-Waggon – wenn er denn auch dem Manne offensteht – ein spannendes Vehikel der gesellschaftlichen Geschlechter-Annäherung, gar der Gleichberechtigung sein. Könnte doch auch dem Manne in uns ein wenig mehr Übung im Umgang mit den Frauen, der Gesichts- und Körperpflege, sowie Maniküre ganz gut zu Gesichte stehen.

Der Bahn, liebe Antje Neubauer, könnte ein solch weiteres – neben dem Speise- und Bistrowagen – gesellschaftliches Angebot nicht gerade schaden.

Hier könnte zusammenwachsen, was leidenschaftlich zusammengehört – in welchen Spielarten auch immer. Zum Wohle des einander Verstehens, Verzeihens, der Verständigung, Liebe gar und gesellschaftlichen Kollaboration statt bloßer Konfrontation und Spaltung um kurzzeitiger Aufregung und Aufmerksamkeit willen.

Versteht man sich und akzeptiert sich und respektiert sich und unterstützt sich auf allen Ebenen, ist dies auch im Vorstand kein Problem mehr. Vice versa.

Ich unterstütze leidenschaftlich Tina Müllers Quote – im Beauty- und im Vorstands-Waggon.

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